Neunkirchen

Das Wagwiesental in Neunkirchen ist der größte Grünzug in der Innenstadt. Hier drehen nach Feierabend Neunkirchens Jogger und Marathonläufer gerne ihre Runden. Außerdem gibt es im Bereich nahe der Blies einen Bolzplatz und eine Skateranlage, die man über asphaltierte Wege erreichen kann.

Ein beliebtes Wochenendziel ist der Gutsweiher in Furpach, in dessen unmittelbarer Nähe sich das historische Hofgut Furpach befindet. Der Weiher entstand 1564 durch Aufschüttung eines Dammes über die alte Furt. Es entstand eine Wasserfläche, die damals als Fischteich benutzt wurde.

Die Falkenstraße in Neunkirchen ist eine Nebenstraße in der Innenstadt mit einigen Wohnhäusern. Interessant sind die alten Wohnhäuser aus Backstein, welche alle zur selben Zeit entstanden sind, was die Straße zu einem sehr interessanten Szenenbild machen kann.

Merchweiler war ursprünglich ein Bauerndorf, im 18. Jahrhundert entstanden jedoch auch Industriebetriebe, unter anderem eine Glashütte, eine Steinkohlengrube und eine Ziegelei.

An der Ecke Eppelborner Straße/Zum Bach im Ortsteil Eppelborn-Habach steht das „Bauernhaus Habach“, das die Gemeinde Eppelborn 1990 erwarb und in den folgenden vier Jahren restaurierte. Am 2. Juni 1994 wurde das Bauernhaus der Öffentlichkeit übergeben. 1995 erfolgte die Übertragung des Gebäudes an die „Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn“. In dem Haus wird das „Leben auf dem Lande“, wie unsere Vorfahren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten und arbeiteten, dokumentiert.

Das Rathaus wurde am 02.10.1926 eingeweiht. Seinem Baustil nach ist es dem Neoklassizismus zuzuordnen. Seine weithin sichtbare, matt glänzende Kuppel wurde zum Wahrzeichen des Ortes Wemmetsweiler. Nachdem das Gebäude bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1973 Sitz der Verwaltung der amtsfreien Gemeinde Wemmetsweiler war, beherbergt es nun noch einen Teil der Kommunalverwaltung der Gemeinde Merchweiler, die Sozialstation und eine Gaststätte.

Seit 1925 gibt es den Verein der Rosenfreunde Wemmetsweiler und seit 1926 wurde der Rosengarten in Wemmetsweiler angelegt. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Anlage auf dem Michelsberg, hoch über dem Illtal, Zug um Zug erweitert: Der zunächst offene Pavillion wurde in eine gemütliche Gaststätte mit Panoramablick bis zum Schaumberg umgebaut und erweitert. Neue Beetflächen kamen im Laufe der Jahre hinzu und mittlerweile sind rund 1.500 qm mit Rosen, Stauden und Sträuchern bepflanzt. In den 1930er Jahren wurde eine schöne Kapelle am Rosengarten erbaut. In den 1980ern wurde die gesamte Anlage renoviert und eine Minigolfanlage errichtet.

Die Straßenzüge im Ortskern von Wemmetsweiler sind im Bereich der Stennweiler- und der Ludwigsstraße in einer Hanglage befindlich. Häuser unterschiedlicher Baustile flankieren die Straßenzüge.

1748 verlegte Freiherr Lothar Franz von Kerpen (aufgrund seiner Funktionen als Beamter des Kurfürstentums Trier und als Ritterhauptmann des niederrheinischen Kantons der Reichsritterschaft) seinen Wohnsitz nach Koblenz, sodass ab diesem Zeitpunkt ein Amtmann der Burgverwaltung vorstand. Freiherr Franz Georg von Kerpen verlor 1794 durch den Einmarsch französischer Revolutionstruppen seine Hoheitsrechte als Landesherr, erhielt die Burg jedoch 1806 unter Napoleon als Privatbesitz zurück. Er starb im Jahr 1825 ohne männliche Nachkommen. Nachdem seine Töchter die Burg 1830 an den Bergrat Leopold Sello verkauft hatten, verfiel die Anlage rasch, da sie der Umgebung als Steinbruch diente. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb die Gemeinde Illingen den Komplex und leitete erste Sanierungsmaßnahmen ein. 1951 wurde der verbliebene Rundturm der Kernburg saniert und ist seitdem eines der Wahrzeichen von Illingen.

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